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Der
legendäre Chevy Small Block wird jetzt 50 Jahre alt, es wird also
Zeit, etwas mehr darüber zu erfahren.
Um es gleich vorweg zu nehmen, dieser Bericht ist für diejenigen,
die noch nicht so sehr den Durchblick bei Chevy Small Block Motoren
haben, aber doch ganz gerne mehr darüber wissen möchten. Ich
werde daher versuchen, so wenig Fachausdrücke zu verwenden wie
möglich.
Als Abkürzung für Chevy Small Block liest man oft auch SBC
oder nur SB, das kommt aus dem Amerikanischen und heißt nichts
anderes als Small Block Chevy bzw. Small Block. Viele von uns fahren
einen Chevy und die meisten haben einen Small Block unter der Haube.
Nicht jeder weiß, mit welchem Motor er da durch die Gegend cruist.
Ich meine aber, dass es jeder/jede wissen sollte ...
Aber wie erkenne ich, welchen Motor ich jetzt habe und wie viel verschiedene
gibt es denn eigentlich? All diese Fragen will ich hier für jeden
verständlich zu erklären versuchen. Dazu vorher ein paar Infos,
die auch für den Laien interessant sein sollten.
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Die
neue Dimension
Ford verkaufte im Jahre 1954 ca. 20.000 Autos mehr als Chevrolet,
was wohl mit daran lag, dass sie einen neuen OHV V8-Motor anboten,
nachdem der alte Flathead V8 ja schon seit 1932 im Programm gewesen
war. Als Reaktion brachte Chevrolet ebenfalls einen modernen V8 raus.
Und was für einen! Chefingenieur Ed Cole und sein Mitarbeiter
Harry Barr hatten mit dem 265 ci (4,3 l) V8 eine neue Dimension geschaffen.
Man könnte ihn als Urvater aller später kommenden US-Motorengenerationen
bezeichnen. Diesen Block wird es 15 Jahre später bis zu 6,5 l
Hubraum geben! Er ist bis heute der meistgebaute Motor der Welt.
Um es noch einmal auf den Punkt zu bringen: Ein 1955 gebauter Chevy
V8 ist einem 1979 gebauten sehr ähnlich von außen
sehen sie für einen Laien praktisch gleich aus. Genau darum ist
es schwierig, sie zu unterscheiden.
Aber ehe wir zur Unterscheidung kommen, zunächst mal die Geschichte:
Wie viele verschiedene V8 Chevy Motoren gab es und von wann bis wann
wurden sie gebaut? Ich werde hier auch den Bohrungsdurchmesser der
Zylinder und den Hub der Kurbelwelle bei den verschiedenen Motoren
aufzählen. Das ist wichtig, damit ihr wisst, woraus die unterschiedlichen
Hubräume resultieren. Wem das zu langatmig wird, der schaut halt
auf die Tabelle.
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Der
Urvater
Angefangen hat es, wie gerade geschrieben, 1955 mit dem 265 ci Motor.
Der hatte eine Bohrung von 95,301 mm und einen Hub von 76,2 mm und
wurde bis 1957 gebaut. Allerdings unterschied sich der 1955 gebaute
von den 56ern und 57ern dadurch, dass er keinen außen sitzenden
Ölfilter hatte. Außerdem haben alle 265 ci Motoren versetzte
Ventildeckel-Schrauben, an denen man sie leicht von außen erkennen
kann. Des Weiteren besitzen die 55er und 56er Motoren nur vorne Aufnahmen
für die Motorhalterung am Rahmen.
Parallel dazu gab es ab 1957 den 283 ci (ca. 4,6 l). Dieser Motor
wurde auch im auch im Opel Diplomat A verbaut. Den 283 gab es auch
schon als Einspritzer, als Option in der Corvette. Der größere
Hubraum entstand nur durch die größere Bohrung von 98,430
mm (265 ci = 95,301 mm). Die Leistung ist hier auch schon erwähnenswert
und betrug zwischen 170 und 315 PS. Die Verdichtung lag bei maximal
11:1
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Zwei
von drei verschiedenen Ventildeckeln, der obere wurde von 1957 bis
1986 gebaut (zu erkennen an der seitlichen Verschraubung). Der untere
(mit der zentralen Befestigung) ab 1986.
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PS
Monster
Der 283 wurde bis ins Jahr 1967 in amerikanische Fahrzeuge eingebaut.
Allerdings konnte man ab 1962, parallel dazu, schon den berühmten
327 (5,4 l) ordern, von dem wir alle eigentlich schon mal gehört
haben. Der 327 wurde auch im Opel Diplomat B verbaut, sowie in die
Diplomat A Coupes und einige A Limousinen. Der Unterschied zum 283
bestand nicht nur in einer noch größeren Bohrung von 101,6
mm, auch der Hub wurde von 76,2 mm auf 82,556 mm erhöht. Durch
die große Bohrung musste der Block etwas anders gegossen werden.
Das spielte sich aber nur im Inneren ab und ist von außen nicht
zu sehen. Die Leistungsdaten und die dazugehörige Verdichtung
der 327er Performer-Motoren beeindrucken noch heute. So gab es diese
Motoren bis maximal 375 PS als Einspritzer und 365 PS als Vergasermodell.
Die Verdichtung ist dabei mit 11,25:1 angegeben. Da kann man auch
heute noch drüber staunen. Allerdings gab es damals auch wesentlich
besseres Benzin als heute.
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Links
der legendäre 327er, und rechts der serienmäßig hubraumstärkste
Smal Block mit 400 cui.
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Der
305cui Block ist deutlich zu erkennen an dem kürzerem Steg, was
aber nicht immer ein Indiz für kleinere Motoren ist.Grün
markiert: Die Stelle mit den eingeschlagenen Buchstaben.

Der
400er smal Block ist an den zusätzlichen Löchern für
die Wasserkühlung zwischen den Zylinderwänden zu erkennen.
Die roten Pfeile zeigen bei dem Motor hier Risse im Block.
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Bolzen Block
Außerdem gab es erstmals einen Vier-Bolzen-Block im 327 ci Motor.
Das hielten die Ingenieure von damals wohl für nötig. Vier-Bolzen-Block
bedeutet, dass die mittleren Lagerböcke der Kurbelwelle mit je
vier Schrauben, statt zwei, befestigt werden. Die angegebenen Leistungen
wurden bei Drehzahlen von bis zu 6200 Umdrehungen erreicht. Der 327
wurde bis ins Jahr 1969 in amerikanische Autos eingebaut, in den Opel
Diplomat noch länger.
Da man damals schon merkte, dass der Motor noch mehr Potenzial hatte,
gab es schon 1967 den ersten 350 ci Motor (5,7 l). Dieser hatte eine
Verdichtung von 10,5:1 und 295 PS bei 4800 Umdrehungen. Der Unterschied
zwischen einem 327 ci Motor und einem 350 ci Motor ist der höhere
Hub von 88,392 mm (327 ci: 82,556 mm). Daraus resultiert der Unterschied
von 5,4 l zu 5,7 l Hubraum.
Bereits ein Jahr später, also im Jahre 1968, gab es dann den
nächsten neuen Small Block, von dem die meisten von uns nicht
viel wissen werden. Dieser Motor wurde nur zwei Jahre lang gebaut,
also bis 1969. Es war der legendäre 302 ci. Der Grund für
die Verkleinerung des Hubraums war, dass es im amerikanischen Rennsport
ein neues Reglement gab, das nicht mehr als 302 ci erlaubte. Dieser
Motor war sehr drehfreudig und ist heute sehr rar. Der Hubraum vom
302 ci (4,95 l) ergab sich dadurch, dass man den Block vom 327 mit
der Bohrung von 101,6 mm und die Kurbelwelle vom 283 mit 76,2 mm Hub
nahm.
In dem Zusammenhang sollte man vielleicht erwähnen, dass die
265 ci, 283 ci, 302 ci und auch die ersten 327 ci Motoren Kurbelwellen
hatten, deren Haupt- und Pleuellager im Durchmesser kleiner als die
späteren waren. Das nannte sich dann im englischen small
journal. Ihr könnt also keine Kurbelwelle vom 283 in einem
350er Motor verbauen. Gleiches gilt natürlich auch umgekehrt.
Wem das jetzt doch alles zu verwirrend wird, nicht verzagen. Wir haben
ja noch die Tabelle zum Nachschauen.
So, jetzt aber weiter: Da es ja nicht nur superleistungsstarke Motoren
geben sollte, sondern auch welche, die den Geldbeutel schonten oder
eher für die Konservativen gedacht waren, gab es ab1968 den 307
ci Motor (5,03 l). Das ging jetzt genau anders herum als beim 302
ci: Man nahm einen 283er Block und verbaute eine Kurbelwelle vom 327er.
Ist doch echt lustig, was die früher so alles gemacht haben.
Diesen Motor gab es dann bis ins Jahr 1973. Die Leistung reichte von
115 bis 200 PS. Die Unterschiede sind deshalb so groß, weil
die Leistung ab 1972 nach einem neuen Messverfahren in Net Horse
Power (NHP) statt in Brake Horse Power (BHP) angegeben
wurde. Diese Blöcke waren ausschließlich wie auch
265 ci und 283 ci Zwei-Bolzen-Blöcke.
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Hubraummonster
Nun kommen wir zum hubraumgrößten Chevy Small Block, dem
400 ci (6,55 l) Motor. Dieser wurde ab 1970 gebaut. Um diese Größe
zu erreichen, mussten Bohrung und Hub erhöht werden. Da der Block,
so wie er für den 350er gegossen wurde, das nicht mehr hergab,
wurde ein im Inneren anders gegossener Block hergestellt. Dazu haben
wir zum besseren Verständnis einige Bilder. Er hatte jetzt siamesische
Zylinder, das heißt, sie stoßen aneinander und werden
nicht mehr rundum vom Kühlwasser umspült. Hier alles zu
beschreiben, was geändert werden musste, führt zu weit,
da es für jeden verständlich bleiben soll.
Die Bohrung betrug jetzt 104,783 mm (350/327: 101,6 mm) und der Hub
erhöhte sich auf 95,255 mm (350/305: 88,392 mm). Dadurch ergab
sich der enorme Hubraum. Beim 400er waren übrigens die Pleuel
kürzer als bei den anderen Motoren. Der erste Big Block, der
348 von 1958, hatte übrigens gerade mal 5,702 l Hubraum. Ein
Small Block kann also durchaus mehr Hubraum haben als ein Big Block.
Den 400 ci Motor gab es als Zwei- und als Vier-Bolzen-Block. Es gibt
über diesen Motor viele Geschichten, oft auch keine guten. Hierzu
auch wieder Bilder. Dieser Motor wurde bis 1980 verbaut. Leider sind
auch diese Motoren eher selten und etwas Vernünftiges oder Heiles
zu finden, ist nicht einfach. Die Leistung betrug zwischen 150 PS
und 265 PS. Hier spielen aber auch wieder die unterschiedlichen Messverfahren
eine Rolle.
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Ölkrise&Hubraumzwerg
Die Ölkrise spielt wohl bei dem nächsten neuen Motor eine
große Rolle. So entstand 1975 der kleinste je gebaute Chevy
Small Block, der 262 ci (4,293 l). Zwischen ihm und dem größten
liegt immerhin eine Differenz von über 2,2 Litern Hubraum. Das
entspricht einem nicht gerade kleinen Vierzylinder-Motor.
Zurück zum 262er. Eine Bohrung von nur 93,243 mm und ein Hub
von nur 78,74 mm sind für diesen kleinen Hubraum verantwortlich.
So war es möglich, mit niedrigster Verdichtung und geringer Leistung
von 110 PS den Benzinverbrauch relativ gering zu halten. Der Motor
war für Chevrolet allerdings nicht sehr günstig zu produzieren,
da eine extra Kurbelwelle dafür hergestellt werden musste und
die Bohrung auch nicht dem Standart entsprach. Aus heutiger Sicht
ein glücklicher Zufall, dass auch die Kunden das so nicht akzeptierten
und diese Motorvariante selten orderten. So kam, was kommen musste,
und der 262 ci Motor wurde nur ein Jahr lang gebaut.
Schon ein Jahr später, also im Jahre 1975, folgte der auch allen
bekannte 305 ci Motor (4,998 l). Damit hatte man einen Motor im Programm,
der nicht allzu teuer in der Produktion war und trotzdem ein recht
breites Leistungsspektrum bot. Bei dem 305 ci Motor wurde die gleiche
Kurbelwelle (88,392 mm Hub) verwendet wie im 350 ci Motor, dadurch
konnte er recht günstig produziert werden. Lediglich die Bohrung
musste verkleinert werden, sie betrug jetzt 94,894 mm (350 ci: 101,6
mm). Den 305er gab es bis in die 90er Jahre hinein. Das Leistungsspektrum
reichte von 130 bis 190 PS. Er ist bis heute, neben dem 350er, der
verbreitetste Chevy Small Block.
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Leistnungsgeiz
Ende der 70er wurde es nötig, einen Motor im Programm zu haben,
der wieder kleiner war. Chevrolet hatte aber aus dem Fehler beim 262
ci Motor gelernt und brachte im Jahr 1979 einen Motor heraus, der
kaum größer als der 262 ci Motor war, aber trotzdem in
der Herstellung sehr günstig. Man nahm wieder eine Kurbelwelle
mit 88,392 mm Hub (350 ci/305cu) und bohrte den Block einfach noch
kleiner. Das Maß betrug 88,905 mm (350 ci Motor = 101,6 mm).
So entstand ein kleiner 267 ci Motor, der mit einer sehr geringen
Verdichtung (8,3:1) und dazu passenden kleinen Vergasern eine Leistung
von nur 110 PS erzeugte. Der Verbrauch und die Abgaswerte konnten
somit nochmals reduziert werden. Der 267 ci Motor, den natürlich
auch kaum jemand haben wollte, blieb immerhin bis 1982 im Programm.
Im Prinzip war das der letzte neue Chevy Small Block Motor der alten
Generation. Natürlich wurden der 305 ci Motor und der 350 ci
Motor weiter gebaut. Aber die waren ja schon einige Zeit vorher konstruiert
worden. Abgelöst wurden sie dann von der immer noch aktuellen
LS Generation.

Die
eingeschlagene Nummer vorne am Steg kann zum Entschlüsseln
dienen. Wichtig dabei sind die letzen Buchstaben (Hier CSU
- entspricht 400cui)
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Motor
Nummern
So, das war die Geschichte der verschiedenen Chevy Small Block Motoren.
Aber wie kann ich sie jetzt auseinanderhalten und wo finde ich eventuell
Nummern zur Entschlüsselung?
Grundsätzlich kann man schon einiges an den Anbauteilen und an
den Änderungen am Block, die im Laufe der Jahre durchgeführt
wurden, erkennen. Ich werde anhand von Bildern versuchen, es so einfach
wie möglich zu zeigen.
Jeder, der Internet hat, kann, wenn er weiß wo sich die Motornummern
befinden, schauen, was er für einen Motor vor sich hat. Eine
gute Möglichkeit ist z.B. Google: Einfach Chevrolet engine (englisch
Motor) sbc (Chevrolet Small Block) code eingeben und schon habt ihr
eine große Auswahl, um euren Motor zu identifizieren. Da die
Motornummern das Wichtigste zur Entschlüsselung des Motors sind,
wollen wir auch damit anfangen. Auch dazu einige Bilder.
Die vordere Nummer ist eingeschlagen. Ihr findet sie in Fahrtrichtung
rechts vorne, unterhalb des Zylinderkopfes, neben der Wasserpumpe
auf dem angegossenen Steg. Eventuell liegt dort aber eine Leitung
drüber oder er ist verdreckt, sodass ihr ihn sauber kratzen müsst,
um die Nummer lesen zu können. Hier sind dann ein paar Zahlen
und am Ende Buchstaben eingeschlagen. Die Zahlen sagen etwas über
das Herstellungsdatum aus, die Buchstaben über den Motortyp.
Manchmal werden die gleichen Buchstabenkombinationen für verschiedene
Motoren verwendet zum Beispiel CMS sowohl für den 305er als auch
für den 350er. Manchmal kann man es damit also nur einschränken.
Die zweite Zahlenkombination ist erhaben gegossen. Sie ist bei eingebautem
Motor nur schwer zu erkennen. Zum einen müsstet ihr euch mächtig
verrenken, zum anderen ist diese Stelle meist auch stark verschmutzt.
Ihr findet sie in Fahrtrichtung hinten links am Motor, dort wo er
mit dem Getriebe verschraubt ist. Eine Taschenlampe und etwas zum
Saubermachen können helfen, um die Nummer zu entdecken. Sie ist
sechs- oder siebenstellig. Leider gibt es aber auch hier doppelte
Möglichkeiten wie z.B. 3970010. Dies könnte ein 327er oder
auch ein 350er sein. Anhand dieser Nummer kann man allerdings auch
einen vier Bolzen Block erkennen (z.B. 366299).
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???
Äussere Unterschiede???
Da man normalerweise keinen PC in der Garage hat, kann man anhand
der verschiedenen Änderungen an Motorblock und Anbauteilen das
ganze aber schon mal eingrenzen. Voraussetzung dafür ist natürlich,
dass die nicht irgendwann mal falsch getauscht worden sind.
Fangen wir mit dem Schwingungsdämfer an. Auch hierzu ein Bild.
Es gab sieben verschiedene Schwingungsdämpfer, die wiederum nur
bedingt an gleichen Motoren verbaut wurden. Wenn ihr also etwas zum
Messen habt, einfach den Durchmesser und die Breite des Schwingungsdämpfers
messen und anhand der Tabelle nachschauen. Aber, wie gesagt, dies
ist nur eine kleine Hilfe, wenn der Schwingungsdämpfer irgendwann
schon einmal getauscht worden ist, seid ihr schnell auf dem Holzweg.
Der einzige Motor, wo das nicht passieren darf und den man daher von
außen gut erkennen kann, ist der 400 ci (6,55 l) Motor. Der
ist extern gewuchtet und benötigt einen eigenen Schwingungsdämfer
und auch einen eigenen Starterkranz. (Siehe Bilder)
Weiter geht es mit den Ventildeckeln. Bis 1986 waren sie seitlich
verschraubt, wobei die Schrauben 55/56 versetzt und ab 57 gegenüberliegend
waren. Ab 86 waren die vier Schrauben oben in der Mitte der Deckel,
deswegen heißen sie auch Centerbolts. Bild dazu
ist oben.
Wasserpumpen gab es drei verschiedene. Die sogenannte kurze (siehe
Bild) wurde bis Ende der 60er verbaut. Die kurze mit Rippen gab es
ab den 70ern an den Corvetten und die lange wurde dann Ende der 60er
an den anderen Modellen verbaut. Ein Bild gibt es auch von den Ansaugbrücken.
Bei der ersten Generationen (1955-1967) war die Ölentlüftung
in der Ansaugbrücke, ab dann in den Ventildeckeln.

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Wer
hätte es gewußt? Sieben verschiedene Schwingungsdämpfer
wurden bei den Chevy Smal Block Motoren verbaut. Hier im Bild fünf:
die beiden rechts sind vom 265er und 283er Motor (sind verschieden,
werden oft aber als gleich bezeichnet). Ganz links der Schwingungsdämpfer
vom 400er (gut zu erkennen an der Aussparung)
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Skizze
vom Schwingungsdämpfer
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Auch
Anlasserkränze unterscheiden sich (zum Beispiel in der Anzahl
der Zähne). Im Bild hier deutlich zu erkennen ist bei dem oberen
das angeschweißte Gewicht, was ein Indiz dafür ist, daß
er aus einem gewuchteten 400er Motor ist.
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3
verschiedene Wasserpumpen: links die erste Bauform, in der Mitte ("die
Kurze") aus der Corvette, und die rechts im Bild zusehende kam
Ende der 60er Jahre.
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Unterschiede
in den Ansaugbrücken auch aus dem Zubehör: links im Bild
eine von 1968 bis 1986, und die rechts im Bild (mit Loch für
die Kurbelgehäuseentlüftung) ist für Motoren von 1955
bis 1967.
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