Das Panorama - Typgruppentreffen
findet jedes Jahr in Koblenz statt. Dieses Jahr werteten einige Teilnehmer diese
schöne Veranstaltung allerdings auch als Generalprobe für das kommende
Jahrestreffen der Alt-OPEL-iG. Wenn es zu Himmelfahrt 2001 genauso klasse wird,
dann...
... wird es schwer werden, ein solches Treffen noch zu überbieten.
Aber zunächst sollte
alles mal anders werden als die letzten beiden Jahre. Nachdem mal wieder aus
Hannover keiner mit fahren wollte, mußte ich wohl oder übel alleine
fahren. Also habe ich dann bei Klubkameraden im Sauerland angefragt, ob und
wann die Truppe denn zum Typgruppentreffen fahren würde, und ob man dann
nicht einen Teil des Weges gemeinsam fahren wollte.
Also wurde dann kurzerhand ausgemacht, daß ich ins Sauerland komme und
wir dann den Weg bis Koblenz gemeinsam abspulen wollen.
Am Freitagmorgen bin ich dann gegen 10:30 Uhr gen Marsberg aufgebrochen.
Um 13:30 war ich dann angekommen und nach einiger Zeit des klönens und
Packens der Autos sind wir dann einen Ort weiter gefahren, um uns mit weiteren
Mitfahrern zu treffen. Mit vier Autos (einem Kapitän PL, einem Rekord P1,
einem Rekord PII Coupè und meinem 1200er) sollte es nach Montabauer gehen,
um Andreas seine Freundin vom dortigen Bahnhof um 17:00 h abzuholen.
In Zwei Stunden 200km über Landstraße??? Na ja, das wird wohl eng
werden, war es mittlerweile schon auf 15:00 h vorgerückt.
Also wurde eine hohe Schlagzahl angesetzt und zügig machten wir uns nun
endlich auf den Weg nach Montabauer.
Nach immerhin drei Stunden kamen wir dann am Bahnhof an, der mitten in einer
riesigen Baustelle liegt, denn dort entsteht ein neuer ICE - Bahnhof. Susanne
war dann auch froh uns endlich zu sehen, denn sie hat doch eine glatte Stunde
auf dem Bürgersteig sitzen müssen, denn es waren noch nicht einmal
Sitzbänke aufgestellt.
Um 18.30 Uhr sind wir dann auf dem Veranstaltungsgelände angekommen und
es war schon eine Menge los.
Die Zelte und Pavillons wurden aufgebaut und der Grill angefeuert. Während
des Auspackens und Aufbauens wurde schon mit den ersten Gesprächen begonnen,
wie das vergangene Jahr verbracht wurde.
Bei Grillfleisch, Wurst und Getränken wurde dann endlich der gemütliche
Teil des Tages eingeläutet.
Doch die Freude blieb nur von kurzer Dauer: die Ehefrau eines Teilnehmers wurde
leider von einer Wespe gestochen und mußte dann in einem Krankenhaus behandelt
werden. Sie konnte aber in der Nacht wieder zu uns zur Festung zurück kehren.
Am Samstagmorgen
nach einem sonnigen Frühstück, der Veranstalter brachte uns frische
Brötchen vom Bäcker, ging es los zur Ausfahrt.
Diesmal sollten, unüblicherweise, unterwegs keine Fragen zur Umgebung oder
gar zu Thema OPEL gelöst werden, es sollten nämlich alle Teilnehmer
die schöne Umgebung des Rheinlandes genießen. Es wurde das Nicolaus
- August - Otto - Museum angesteuert. Eine Führung durch die Gründerzeit
des Maschinenbaus folgte. Die Wärme in dem Geburtshaus des Erfinders des
Gleichnamigen Motors schaffte es aber, die Führung für mich vorzeitig
abzubrechen, eine nahegelegene Tankstelle lockte mit Eiskalten Getränken
und Eis.
Weiter ging es dann zu Loreley.
Oben auf dem Aussichtspunkt angekommen stellten wir unsere Fahrzeuge ab und
die meisten strömten in das Restaurant um sich erst mal zu stärken.
Der Parkplatz endete mit einem Wendehammer, der fast Kreisförmig
ausgelegt ist. Deshalb ließen es sich die PII - Fahrer im Feld nicht nehmen,
ihre Fahrzeuge in einem Halbkreis aufzustellen, um noch ein paar Erinnerungsfotos
zu schießen. Ist ja auch ein hervorragendes Panorama, mit dem Rheintal
im Hintergrund.
Der nächste Treffpunkt ist in St. Goarshausen angesetzt worden. Dort sollten
alle Panorama - Fahrzeuge auf EINE Rheinfähre um nach Bad Goar überzusetzen.
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Auch auf dieser Fähre
wurden bestimmt wieder reichlich Bilder geschossen, wie 21 (!!) Alt - Opel -
Modelle in Reih und Glied auf dieser, mittlerweile auch nicht mehr ganz jungen
Fähre, über den Rhein fuhren.
Weiter ging es über die Hunsrückhöhenstraße zurück
nach Koblenz, ein kleiner Zwischenstopp bei einem Anglerclub, der sienen 70.
Geburtstag feierte wurde einglegt.
Ein Teil der Kolonne machte sich dann mit dem Cheforganisator auf, um den Ort
des (Jahrestreffens-)Geschehen für 2002 zu besichtigen.
Später fuhren wir dann alle zurück zu unserem Veranstaltungsgelände,
dem Sportplatz des Ehrenbreitsteiner Sportvereins.
Es wurden gleich Tische und Stühle sowie die Grills in Position gebracht
und erschöpft von der langen Reise durchs Rheinland klönten wir bis
spät in die Nacht. Es wurden Fotos gezeigt, Zeitschriften - Artikel besprochen,
oder einfach nur von Erlebnissen mit dem eigenen Alt - Opel berichtet.
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In der Nacht zum Sonntag
ließ dann ein Gewitter viele Teilnehmer in den Zelten und Wohnwagen hoch
schrecken. Es sind aber keine Verluste zu beklagen. Zwei wagemutige haben im
strömenden Regen die Pavillons abgebaut, da sich schon einer selbständig
gemacht hatte und auf die Autos zu fallen drohte.
Am Morgen, wir bekamen wieder frische Brötchen, begannen die ersten Teilnehmer,
ihre Stände für den Teilemarkt aufzubauen. Noch während des Auspackens
gingen die ersten und besten Sachen in andere Besitzverhältnisse über!
Gegen 13.00 h sollte dann quasi Ende sein und wer wollte, fuhr noch mit in ein
Restaurant, zum Abschiedsessen.
Eine Überraschung für alle war noch, als der Kapitän - Club mit
einigen Fahrzeugen spontan vorbeischaute.
Ich hatte das Glück direkt am Tor zu stehen als die Fahrzeuge auf das Gelände
kamen, und ich muß sagen, ich hatte eine Gänsehaut bekommen. Es war
einfach schön, wie die Groß - Opel sich in einer Reihe aufstellten.
| Gegen 14.00h machte
ich mich noch mal auf den Weg nach St. Goarshausen, denn ich hatte während
der Ausfahrt eine ehemalige OPEL Vertretung gesehen, die jetzt mit einem
PI anstelle des OPEL - Blitzes wirbt. Das muß man ja schließlich
fotografiert haben. Anschließend habe ich mich dann auch auf den Heimweg gemacht und gegen 15.00h bin ich dann in Koblenz auf die Autobahn gefahren und ohne Stau um 20.30h in Hannover angekommen. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Panorama - Treffen in Koblenz!! |
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