Bericht von Martin

Käfertreffen in Trebbin .... ?!

Rückblick auf das Tegeler Wochenende 2001

Am Samstag den 30.6.2001 fuhren wir (Viviane und ich) nach Trebbin zu D. Tegelers US-Car-Treffen. Die Härtesten aus unserer Truppe nahmen sich entsprechend Urlaub und fuhren bereits am Donnerstag (einige am Freitag) los.
Das Wetter war schön (sonnig), die Autobahnen ohne Stau passierbar, der Rod lief so gut wie nie zuvor, in den Ohren hatten wir Rockabilly-Musik, und ab dem darauffolgendem Montag hatte auch ICH Urlaub.... was wollte man mehr...?!

Nachdem wir ohne Zwischenfälle wohlbehalten in Trebbin ankamen, testete ich dort (unfreiwillig), auf der Suche nach dem Tegeler-Gelände, die "Straßen" mit meinem Auto, welches ich für SO etwas eigentlich NICHT gebaut hatte. (Wir holperten planlos über die dortigen Kopfsteinpflaster-Pisten.)
Nach einem kurzem Telefonat mit den Jungs war alles klar. "... an der B101 ..." Ich brachte den Rod auf den richtigen Kurs, und er brachte uns wohlig dumpf brabbelnd ohne Zwischenfälle aufs Gelände.

Kaum auf dem Platz angekommen (noch im Auto sitzend - in der Schlange stehend) trafen wir schon die ersten bekannten Gesichter, die uns gleich freundlich begrüßten und uns den Weg zu den Kumpels wiesen, deren Autos extra noch ein wenig zusammenrückten, um für meinen Roddy ein Plätzchen (NEIN, nicht die zum essen...) zu schaffen. Zu ESSEN gab es Gegrilltes und Salate....

Nachdem wir uns ein wenig auf dem Platz umgesehen hatten, und auch eine Weile bei der Bühne verweilten, baute ich dann das Zelt auf. (Otto weiß immer soviel Interessantes, mit Humor gespicktes (und auch noch auf eine, für die Zuschauer leicht verständliche Art) zu erzählen, daß man gar nicht mehr weggehen mag.)

Jerry (auch einer von der harten Truppe, die schon früher eingetroffen waren) eröffnete mir, daß man gegen Abend mit einer Käfer-Invasion zu rechnen habe. Leute, er meinte damit aber leider NICHT die zuverlässigen Autos, die bei uns in der Wirtschaftswunderzeit zu ihrer Hochform aufliefen.
Gegen frühen Abend fuhren wir dann mit einigen Fahrzeugen nach Berlin.


In Berlin selbst war sehr viel (Straßen-)Verkehr. ZUVIEL für meinen 32er! Staus überall wo man hinSAH und hin"fuhr". Mein Lüfter kommt bei SOLCHEN Außentemperaturen nicht mehr gegen die Hitze an. Auch die zusätzlich eingeschaltete Heizung brachte kaum sichtbare Erfolge auf dem Motortemperaturanzeigeinstrument. (Ohh, ein Wort mit 32 Buchstaben!)
Jedenfalls drehten wir dann ab, beruhigten den Rod durch das Abstellen des Motors, und unsere Nerven mit Kuchen, Cola-Light und Spezi in einem Straßencafe in Berlin. Nach ca einer halben Stunde Aufenthalt, fuhren wir zurück nach Trebbin. Nicht direkt.... zwischendurch haben wir (die Käferplage in den Köpfen, den Schweiß auf der Haut und in den Klamotten - die Heizung meines Rodis ist gar nicht mal so wirkungslos-) in einem Hotel eingecheckt.
Als wir am Abend (frisch geduscht und umgezogen) wieder auf dem Platz ankamen... bereit das Zelt wieder abzubauen... ging es los. Die Käfer kamen.... ich weiß nicht woher. Jemand sagte sie kämen aus dem Boden, in den sie sich tagsüber verkriechen würden. Ich kann Euch sagen: während des Zeltabbaus wurde nicht mit Adrenalinschüben gespart. Für einen Städter ist´s auf dem Lande eben ein wenig anders.

Wir waren froh, als wir alles zusammen hatten und im Hotel ankamen. Als später am Abend der große Regen für Abkühlung sorgte, schliefen wir schon fest im klimatisierten Hotelzimmer. Für uns war es eine wirklich GUTE Entscheidung nicht auf dem Platz zu bleiben. Übrigens: die anderen, die mit uns am frühen Abend nach Berlin gefahren sind, kamen erst um ca 0.00 Uhr (wie wir am nächsten Tag erfuhren) wieder. Hey Jungs: ich habe gehört, ihr hättet Euch verfahren... stimmt das? Es würde mich nicht wundern.... Berlin ist riesig groß. Wenn wir keine (Ausschnitts-)karte von Berlin gehabt hätten, wären wir auch ziemlich aufgeschmissen gewesen. - Und wir waren noch nicht so tief drin ... (In Berlin!
Am Sonntag fuhren die ersten unserer Truppe bereits so gegen Mittag wieder nach Hause.

Einige starte(te)n am Wochenanfang zu einer langen Reise nach Schweden.... - Västeras - . Und wir beide blieben mit einigen anderen im Prinzip bis zum Schluß... (an dem Sonntag dann meistens an der Bühne - der Rod und ich sogar auch mal AUF selbiger).

Die Rückfahrt war auch unproblematisch....
Wir sind mit 2 Rods (einer mit Wohnwagen - beide mit Temp.problemen im Stau) zwischendurch auch mal in der Nähe von Braunschweig von der Autobahn runtergefahren, weil es einen kleinen Stau gab, den wir über Landstraßen umfuhren.

Die anschließende Autobahnfahrt lief gut.
Ich habe nicht mitgezählt wie oft wir auf der A2 geblitzt wurden. (Nein, ..... nicht von Radarbildkameras, sondern von anderen (Straßen-)verkehrsteilnehmer(inne)n.)
Uns gefiel das Wochenende gut. Wir freuen uns auf die STREET NATS im August in Hannover!
CU L8er Alligator
Martin

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