Bericht von Martin
Roadrunner´s Paradise Race 61 ´04
Der
Bericht im Street Magazin 2003 über das Race 61 (Beschleunigung auf der
1/8 Meile (201 Meter), mit Fahrzeugen bis Baujahr 1961) in Finowfurth (nähe
Berlin), veranlasste einige von uns dazu, (mich eingenommen) die Veranstaltung
in 2004, fest in den Terminkalender mit auf zunehmen. Da der Termin glücklicherweise
schon sehr früh bekannt war, konnte man am Jahresanfang ´04 die Urlaubsplanung
für Freitag, den 18. Juni 04 mit berücksichtigen. (Einige Arbeitgeber
sind sonst ja leider recht unflexibel.)
Der Termin rückte näher, aber die Wettervorhersage sagte uns eine
unbeständige Wetterlage für das Wochenende voraus. Wir (Fred und Harald
mit 59er Buick LeSabre Coupé, Karsten und Lydia mit 56er Chevrolet Station,
und ich mit meinem 32er Ford Hot-Rod 5 W.Coupé) trafen uns Freitag um
9.15 am Rastplatz Lehrter See auf der A2. Noch war es sonnig. Auf der reibungslos
verlaufenden Fahrt, hatten wir dann ab und zu etwas Regen. Natürlich mussten
wir einige Zwischenstops zum tanken einlegen.
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Treffpunkt
Rastplatz Lehrter See an der A2
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Reibungslos
verlaufende Hinfahrt
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Bleifrei blasenfrei: Die 3 von der Tankstelle
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Zeltaufbau:
Harald vermisste seinen Wohnwagen
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Gegen frühen Nachmittag kamen wir in Finowfurth an. Das Luftfahrmuseum
bzw das Roadrunner´s Paradise war von der Autobahn-Abfahrt Nr. 12 (der
A11) nur ca 2 km entfernt, und gut ausgeschildert.
Nachdem wir die Zelte aufgebaut hatten, ließ es sich der dann erneut einsetzende
Regen nicht nehmen, denen die wollten, dabei behilflich zu sein, die Zelte auf
Dichtheit hin zu überprüfen. Aber ich glaube, daß das gar keiner
testen wollte. Wir saßen unter dem Pavillon (der bei dem Wetter
mal wieder Gold wert war), grillten und liessen es uns in dem schönen Ambiente
des Oldstyle-Meets richtig gut gehen.
Die Rennanmeldung und Fahrzeugabnahme verlief reibungslos. Allerdings wurde mein Auto in die Big-Block Klasse einsortiert. Ich versuchte vergeblich den Irrtum aufzuklären. Meinen Motor kann man auch sehen, da das Fahrzeug ohne Haube betrieben wird. Man war aber der Ansicht, dass ein Motor mit mehr als 5,7 Liter Hubraum ein Big-Block sei (unabhängig davon ob es ein Big-Block oder Smal-Block ist). Damit, dass ich am Sonntag Sieger in der Big-Block-Klasse werden sollte, hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht gerechnet. Den Sieger in der SB-Klasse hatte ich dann auch verblasen. Insofern wäre es tatsächlich egal, in welcher Klasse ich gefahren wäre, weil ich vermutlich in beiden gewonnen hätte. Nur tat es mir leid um die Konkurenz in der Big Block-Klasse, aber es war nicht MEINE Idee in der BB-Klasse zu fahren.
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Nach
der Rennanmeldung mit Startnummervergabe, ging es am Freitag Abend zur
Probe gleich auf die Piste
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Am
Freitag (unserem Anreisetag) nutzten Karsten und ich die Regenfreien Abschnitte,
zu Probeläufen, um die Strecke zu erfahren. Was uns sehr gut gefiel:
Wir konnten, fahren so oft wir wollten. Es sagte keiner: Nun reicht´s
aber mal oder Die anderen wollen jetzt aber auch mal .. oder
Macht mal nicht so´n Krach hier! Tut das Nout, dassi
Dingä ssooo laut sin... ?
So hatten wir am Freitag genug Gelegenheit, die Stecke ausgiebig zu testen.
Am Samstag konnte ich, als die Bahnen nach einem Regenguss wieder freigegeben
wurden, getrost darauf verzichten, weitere Probeläufe zu machen. Ich schaute
mir die Rennen von der Zuschauertribüne aus an, und filmte die anderen
Rennfahrzeuge.
Später fanden dann die Wertungsläufe (für alle) statt. Übrigens:
Eine 1+ für die vorbildliche Zeitmessung. Gestartet wurde (wie in alten
Zeiten) nach Flagge. Die Zeitmessung begann an der Startlinie, beim passieren
der ersten Lichtschranke, und stoppte am Ende der Strecke (auch wieder via Lichtschranke).
Zudem wurde noch die Geschwindigkeit gemessen, mit der man durch die Ziellinie
schoß. Auf Wunsch gab es sogar auch Ausdrucke.
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coole
Bikes ....
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....
in traumhafter Kulisse
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Flieger,
grüß mir die Sonne ... grüß´ mir die Sterne,
und grüß´ mir den Mond...
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Abends war auf dem Platz immer viel los. Es gab laute Musik, herumknatternde kleine Fahrzeuge in den verschiedensten Ausführungen und wohl auch ziemlich viel Alkohol. Abends wurde es immer recht kühl. Unsere Autos stellten wir als schützende Barriere vor unsere Zelte. Uns sollte nicht das gleiche passieren, was 4 Wochen zuvor dem allseits beliebten Thomas F. auf einer anderen Veranstaltung widerfahren ist. Er und seine Freundin (beide im Zelt) wurden von einem Auto überfahren. An dieser Stelle die besten Genesungswünsche an die beiden. Bei uns ist glücklicherweise nichts dergleichen passiert.

Noch was gutes: Entgegen der ersten Information (.. es gibt hier ´ne
Dusche. Die ist aber nur ein Gartenschlauch, aus dem nur kaltes Wasser kommt...,
hatten wir schon am Freitag Abend, in einem Container auf dem Gelände,
2 richtige Duschen entdeckt, der dann zum Glück Morgens um 4:30 Uhr auch
nicht verschlossen war, und genutzt werden konnte. Und das Wasser war doch warm!
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32er
Ford SB40: wurde Sieger in der SB-Klasse
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schönes
38er Chevy 5 Window Coupé SB 28
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Cool:
Überall auf dem Platz zu sehen: "Die tollkühnen Männer
(und
Mädels)
in ihren fliegenden Kisten"
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Die Ausscheidungsläufe am Sonntag verliefen nach dem KO-System. Es wurde anhand der Wertungsläufe genau festgelegt, wer gegen wen zu fahren hatte. Der Gewinner kam eine Runde weiter, der Verlierer schied aus. Auch das haben die Jungs gut umgesetzt. Es kam auch vor, dass ab und zu mal ein Teilnehmer dabei war, der ohne Gegner gestartet ist. Um in der Runde weiterzukommen, kam es in dem Fall nur darauf an, ins Ziel zu kommen (unabhängig von der gefahrenen Zeit). Die zahlreich erschienenden Zuschauer entlang der Strecke, sparten nicht mit Applaus. Und eine Gruppe Mädels spornte die Teilnehmer mit ihren Pompoms zu Höchstleistungen an. Waren das eigentlich Cheerleader?
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Hochachtung:
Der Roket Man (70 Jahre alt) gab eine Sondervorstellung mit seinem selbstgebautem
"Dampfbike" .... mit sagenhafter Beschleunigung.
(keine Ironie!)
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Kam
mit .. in Richtung "zahmen Westen"
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Gruppenbild
mit Dame: Unsere Reisetruppe vor der Heimfahrt
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Die Ausscheidungsläufe gingen bis Sonntag (frühen Nachmittag). Die Auswertung dauerte allerdings etwas länger. Die Strecke durfte in der Zeit von anderen Fahrzeugführern (normaler Fahrzeuge) genutzt werden. Als alles erledigt war (auch Zeltabbau usw), war es wohl so 18:00 Uhr als wir vom Platz rollten, zuerst zur nächsten Tankstelle, und dann auf die Autobahn. Fred hatte am Anfang ein kleines Problem mit einem undichten Kühlerschlauch, was er aber umgehend in den Griff bekam. Auf dem Rückweg waren wir dann zunächst 4 Fahrzeuge. Unsere Wege trennten sich in Magdeburg. Karsten und ich haben dort nur unsere Autos aufgetankt, und sind dann jeweils weiter nach Hause. Die anderen sind noch in das Diner gegangen. Nach der Fahrt ohne Zwischenfälle, hat mich mein Rod (zuverlässig wie er nun mal so ist) dann um ca 22:30 Uhr nach Hause gebracht.
Er is´ ´ne Wolke! (<-- klassischer Berliner Slang, glaube ich)