Bericht von Merten
Wheels and Wings 2007
13.07.07 bis 15.07.07
Auch in 2007 waren wir wieder in Varberg (Schweden).
Da ich aber Arbeitstechnisch in Hamburg war und auch nicht lange frei nehmen
konnte, verlief dieses Jahr alles etwas anders als sonst.
Harald und Konsorten sind wie gewohnt schon Mittwoch morgen los, um dann erstmal
nach Malmö zur Dragracing Veranstaltung zu fahren, und dann anschließend
am nächsten Tag nach Varberg zum Wheels & Wings.
Ich hingegen musste Mittwoch noch arbeiten. Bin dann mit einem Mietwagen nach
Hannover gefahren. Sachen gepackt etwas geschlafen und am nächsten Morgen
mit Daniel zusammen losgefahren. Ja auch im Mietwagen. Ja stimmt ist etwas blöde
im 1er BMW ein US Car Treffen in Schweden zu besuchen. Aber besser so als wenn
man gar nicht dabei ist. Außerdem ist das den Schweden ja eh egal. Hauptsache
man ist dabei und feiert mit.
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Ankunft
in Varberg: Die ersten geilen Karren
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Da wir gut durchgekommen sind und zumindestst in Deutschland ordentlich Gas
geben konnten, sind wir wie geplant um ca. 18 Uhr auch auf dem Campingplatz
angekommen.
Hier die erste Überraschung: Es hatte Tagelang in Schweden geregnet (naja
bei diesem Sommer ja auch fast schon normal) und der Hauptteil des Campingplatzes,
die große Wiese, war für Wohnwagen gesperrt. Somit musste Harald,
wie so viele andere auch, auf der Sandfläche stehen, die jetzt aber schon
komplett voll war. So konnten wir nicht zusammen campen, sondern mussten uns
dann ein trockenes Stückchen Rasen suchen, um dort unsere Zelte aufstellen
zu können. Nicht besonders schön, aber wir konnten noch von Glück
reden: Nur eine Stunde später wurde der Campingplatz dann für belegt
erklärt, und es wurden keine neuen Leute mehr hinein gelassen. Eigentlich
unverständlich denn die Wiese ging eigentlich. Es hätte gereicht die
Wiese für Gespanne oder große Camper zu sperren und nicht gleich
für alle. Auf jeden Fall wurden so einige Reisende abgewiesen, was teilweise
wohl auch zu großen Diskussionen und Staus vor der Campingplatzeinfahrt
führte.
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Camping-Platz
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Abends sind wir dann gleich mal eine kleine Runde durch die Stadt gefahren,
und es war wie jedes mal wieder, faszinierend zu sehen was selbst ein Tag vor
dem Treffen schon auf den Straßen los ist.
Das Wetter war immer noch nicht durchweg trocken. Und alle befürchteten
schon ein verregnetes Treffen, denn auch das Dragracing in Malmö wurde
wegen schlechten Wetters abgesagt.

Anfahrt zum Treffen am ersten Tag
Freitag war es trocken, und wir haben uns alle zusammen in Haralds Blazer auf
den Weg zum Treffengelände gemacht. So hieß es wieder Stunden lang
im Stau stehen und die Autoschlangen bewundern. Spätestens jetzt merkt
man wieder, dass man in Schweden ist, und das hier US Cars und besonders Flossenautos,
nichts seltenes sind. In dem Stau trafen wir auch sogleich auf einen Chrysler
300D mit 59er Dodge Front. Im 1A perfekt restauriertem Zustand. Für mich
das absolute Highlight des Treffens, da es sich scheinbar nicht um einen Umbau
sondern um eine ganz seltene Sonderversion handelte. Vergleichbar mit den 57er
59er Plymouth mit Dodge Front, die für Europa und Canada so mit
der falschen Front ausgeliefert wurden. Ich war somit schon vor
eintreffen auf dem Gelände hellauf begeistert.
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Chrysler
300 mit Dodge Front
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Die Zufahrt zum Treffen stellte sich dieses mal als besonders lange raus, da
es nur eine Einfahrt aufs Gelände gab. Die anderen Spuren waren schon nicht
mehr zu befahren wegen der nassen Wiese und der tiefen Spuren, die die US Cars
hinterließen. Die Organisatoren waren schon damit Beschäftigt genug,
eine Spur in Betrieb zu halten. Mit Aufschüttung von Kies und Holstückchen
versuchten sie Herr der Lage zu werden. Manch ein Klassiker kam somit ziemlich
verdreckt aufs Treffen. Bei den meisten Wagen konnte man nicht mehr erkennen,
ob sie mal Weißwand Reifen hatten. Die Reifen waren einheitlich nur noch
Matsch-Grau.
Das Treffen
selber war wieder der absolute Oberhammer. Teilemeile Kirmesecke und viele viele
tausend Autos. Ich versuche es erst gar nicht alles aufzuzählen. (Die Berichte
der letzten Jahre müssen genügen). Schaut euch einfach die Bilder
an. Es hat ja eh jeder seine speziellen Vorlieben.
Abends ging es dann wieder zum cruisen in die Stadt. Wahnsinn was hier immer
los ist. Party Pur, absolute Raritäten auf der Straße, und einfach
nur eine super Stimmung. Ein mal im Leben muss man einfach ein schwedisches
Cruising miterlebt haben. Und es hat sich auch wieder gezeigt: Es muss nicht
immer das Big Meet sein. Ganz im Gegenteil.
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Cruising
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(move-datei)
Nächster Tag: In der Nacht hatte es doch wieder geregnet. Und Daniel und ich fuhren an diesem Tag im Nieselregen und mit BMW zum Treffen. Harald war schon früher losgedüst. Er wollte möglicht viel Autos gucken. Die Anfahrt ging, wie gewohnt, nur im Schritttempo voran aber wohl dennoch schneller als am Vortag. Wir konnten auch etwas früher den Stau verlassen und zum Besucher Parkplatz abbiegen. Hier traf mich dann erst richtig der Schlag. Denn selbst hier standen noch extrem viele US Cars. Und nicht irgendwelche Schrott- oder Alltagsteile. Nein ganz im Gegenteil. Wenn man hier in Deutschland ein Treffen machen würde, wo nur die US Cars kommen würden, die in Schweden auf dem Besucherparkplatz stehen, hätte man schon Deutschlands bestes Treffen. Es gab dort eine Reihe, in der: 1968er Cadillac, 1960er T-Bird, 1957er Cadillac, 1963er Ford und daneben noch ein 1958er Buick Ltd nebeneinander standen. Und das war durchaus keine ungewöhnliche Reihe auf dem Parkplatz. Es scheint sogar Leute zu geben, die auf diesem Parkplatz Campen. So sparen sie sich die Campinggebühren und den Stau, wenn sie zum Treffen wollen.
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Anfahrt
zum Treffen am zweiten Tag
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Besucherparkplatz
Es gab somit auch Reihen mit Wohnanhängern. Nicht selten davor Flossenautos
als Zugmaschine. Als heftigstes Beispiel sei hier mal der 57er Cadillac in gold
genannt, bei dem selbst ich erst auf dem zweiten Blick gemerkt hatte, dass er
ein 58er Cadillac Heck hatte. Auch ansonsten war er sehr schön und dezent
umgebaut worden. Dieser Wagen (natürlich ausgestattet mit farblich passendem
Anhänger) hätte hier in Deutschland wahrscheinlich sofort einen Custom
Pokal mit nachhause nehmen können. Aber da in Schweden steht so was dann
auf dem Besucherparkplatz, und keiner sieht es. Hammer.
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Goldener
57er Cadillac Custom mit 58er Heck
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1958er Cadillac Convertible mit passendem Anhänger (gleich neben dem goldenen Custom stehend)
So stumpft man sehr schnell ab und schaut sich bald kaum noch Autos richtig
an. Ist ja auch kein Wunder, wenn man innerhalb von 5 min. über 20 US Cars
Baujahr 1958 sieht (die meisten davon Cadillac und Buick). Irgendwann will man
sich nur noch ausruhen und mal sitzen. Dank des guten Wetters an diesem Tag,
konnten wir noch auf dem Gelände einen kleinen Snack zu uns nehmen und
auf der Wiese sitzend den Tag genießen, bevor es dann zum abendlichen
Cruising ging. Dieses mal mit BMW, denn wir hatten alles schon zusammen gepackt
und wollten dann nach dem Cruising gleich zurück nach Deutschland. Eigentlich
wollten wir erst so gegen 20 Uhr starten, sind dann aber schon gegen 18 Uhr
losgefahren. Die absolute Reiz-Überflutung und auch das Wissen um eine
lange nächtliche Rückfahrt brachte uns dazu, doch etwas früher
zu fahren. Auf der gesamten Rückfahrt konnten wir noch nicht realisieren,
was wir alles so gesehen hatten. Es war mal wieder einfach zu viel. Erst die
Bilderauswertung eine Woche Später sollte Aufschluss geben.
Die Fähren waren super leer nachts und wir sind perfekt durch gekommen.
Daniel ließ es sich nicht nehmen auf der freien deutschen Autobahn den
Wagen mal auszufahren. So brauchten wir nur ca. 2 Stunden von der Fähre
bis nach Hannover. Ich habe in der Zeit schön geschlafen. Denn ich bin
noch in der gleichen Nacht zurück nach Hamburg gefahren, um da noch etwas
im Hotel schlafen zu können denn ich musste ja wieder arbeiten.
Alles in allem war es ein doch etwas stressiges Wochenende, was es aber allemal
wert war.
Dann bis 2008
..
Noch mehr Bilder?! Bitte sehr....
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61er
Chevrolet For Sale für 26.900 Euro
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59er
Desoto Convertible
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Absolute
Seltenheit Cadillac Werks-Kombi. War auch zu verkaufen, stand aber leider
kein Preis dran.
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1961er Desoto 4 door
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1959er
Oldsmobile Convertible mit Konti Kit. WOW
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Chevrolet
1959 und 1960 neben einander
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58er
Buick Limited mit Airride
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Imperial 1957 und 1959 nebeneinander
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1957er
Lincoln Custom (Mattschwarz und gechopped) (4 Bilder)
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So
was sieht man sonst nur auf der Techno Classica: Aston Martin Lagonda
(4 Bilder)
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1959er
Buick (8 Bilder)
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Kaiser
Manhatten
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57er Chevy Rennmaschine mit Glitterlack
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59er
Edsel Kombi
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1960iger
Cadillac (14 Bilder)
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57er Lincoln Convertible
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Rolls
Roys Silver Shadow als Raggar Mobile
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2
mal Mercury Sun Valley !!!(Glasdach !!!) (3 Bilder)
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ich
sehe plötzlich nur noch Chevys
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Hudson
(5 Bilder)
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Tankstelle
in Varberg
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Cooler
Käfer (3 Bilder)
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Das
gibts doch gar nicht einfach so hintereinander auf der Straße:
57er Mercury und 59er Buick beides natürlich Convertibles !!!
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Leider zu spät die Kamera gezückt
.2 mal Chrysler Hurst
(hintereinander auf der Straße, unglaublich)
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Für
den Cadillac Fan: 2 mal 1959er hintereinander
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Musclecar
Seitenstraße
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57er
Mercury Convertible
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mal
wieder ein 57er Lincoln Convertible
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coole
Optik: 60iger Ford Sunliner
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59er
Desoto Wagon im original Lack
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58er Oldsmobile wie immer zig mal vertreten
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