Bericht von Jerry

17.05.2004 Bones Maki & The Sun Dodgers

Schon im Frühjahr fragte Jürgen mich, ob ich dran interessiert wäre, mit ihm ein kleines Konzert zu veranstalten. Die Band würde uns nichts kosten, wir müssten nur die Getränke (auf Kommission) kaufen und einen Saal hätte er auch schon…
Grübel…Klingt zu verlockend um wahr zu sein…Wo ist der Haken???
Es gab keinen. Die Band heißt Bones Maki and The Sun Dodgers und kommt aus Detroit, USA. Sie sollten im Mai 2004 in Hemsby spielen und wollten dann, da sie ja schon mal in Europa sind, eine Deutschland Tour dranhängen.
Okay, ich also nen Flyer konstruiert, mit Jürgen einige Details abgeklärt.
Nun war’s soweit. Der 17. 5. stand an und ich war gespannt, wie ein Flitzebogen. Wir bereiteten das Jugendcafé „Johnny B“ im Haus der Jugend in Burgdorf auf den Besucheransturm vor.
Es kamen dann auch bald die ersten Besucher, einige wussten schon, was sie erwartet, da sie Bones Maki schon in Hemsby gesehen hatten. Andere kamen aus reiner Neugier, wie’s sich gehört.
Irgendwann war das Café auch so voll, das die Band nun endlich Anfangen wollte zu spielen. Es überraschte mich ein wenig, dass als „Vorband“ Eddy & The Backfires“ aufspielten. Davon war vorher gar nicht die Rede gewesen… Nun gut, die Jungs sind hervorragend und ich bin immer froh, wenn ich sie sehen und hören kann. Leider war ich noch an die Kasse gebunden und hatte daher „nur“ den Hörgenuss.
Nach einigen Songs und einer kleine Umbauspause spielten dann endlich die Amis auf. Auch war dann nun nicht mehr davon auszugehen, dass noch viele Besucher kommen sollten und ich schloss die Kasse.
Nun konnte ich dann auch endlich mal was von „meiner“ Veranstaltung haben. Ich schoss schnell die Bilder und war recht begeistert, was Ohren und Augen aufnehmen konnten.


Die Veranstaltung nahm allerdings ein recht plötzlich und unerwartetes Ende. Die Ordnungsmacht taucht auf und lies uns wissen, dass ein Anwohner eine Anzeige wegen Ruhestörung gemacht hätte. Die Bemühungen der Polizei von einer Anzeige abzusehen, ließen den genervten Anwohner allerdings kalt.
Und so endete unsere kleine Zusammenkunft dann recht abrupt.
Schnell wurde noch das Jugendcafé in die Ausgangsbasis versetzt und wir verschwanden dann alle nach Hause…


Home